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Abstract: In Ungarn erntet man heute jahrlich ca 1500 Tonnen Champignons, von denen 95% frisch und nur 5% als Konserven verkauft werden. Der Champignonexport betragt 7,6% der Gesamternte, und von den 92,5% Inlandverbrauch werden 70% von Budapester Einwohnern konsumiert. Es gibt in Ungarn gegenwartig 175 Champignon anbauer, obwohl 60% der Gesamtproduktion von dem Grossbetrieb Duna erzeugt werden. Die Verkaufspreise sind ziemlich hoch, und der Unterschied zwischen Gross- und Kleinhandelspreis ist viel geringer als in anderen Landern. Die Nachfrage, besonders in den Wintermonaten, ist sehr gross, und es ware möglich, den Export in die Ostlander bedeutend zu erweitern. 80% der Champignons werden noch in Felsenkellern auf Hugelbeeten erzeugt, 20% in Gewächshäusern und in anderen Räumen. Die relativ niedrigen Selbstkosten (genauere Angaben enthalt im weiteren der Vortrag) und die ziemlich hohen. Preise verhindern die Entwicklung der modernen Betriebe, z B 4 kg/qm Ertrag im Keller mit den klassischen Methoden und bei den niedrigen. Arbeitslöhnen rentiert sich schon, dagegen muss man m modernen Champignonhausern viel mehr erreichen, um den gleichen Gewinn zu erzielen. In den letzten Jahren sind aber ebenso die Matenalkosten, wie die Arbeitslohne gestiegen, auch ein gewisser Mangel an Arbeitskräften zeigt sich. Diese Umstände und die grosse Beliebtheit der Champignons veranlassen die Anbauer und auch die Regierung, den Champignonanbau in schnellerem Tempo zu modernisieren.
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