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Abstract: Im vergangenen Jahre wurden von 25 deutschen Champignonanbauern 26 Substrate eingesandt, die kurz vor dem Spicken entnommen waren. Da die meisten auch die Behandlungen mitteilten, konnte festgestellt werden, daß die Kompostierungsdauer zwischen 6-24 Tagen schwankt, daß 4 Erzeuger Kunstsubstrat verwenden und 6 noch nicht pasteurisieren. Im Institut wurden die Proben sofort nach Eintreffen getrocknet und, nachdem sie zu einem feinen Pulver zermahlen worden waren, auf ihren Gehalt an Gesamt- und Eiweiß- (tanninfällbarer) Stickstoff untersucht. In der Tabelle 1 sind die Ergebnisse zusammengafaßt. Es ist hier nicht bekannt, ob an anderer Stelle Untersuchungen dieser Art bereits durchgeführt worden sind. Wir waren jedenfalls über die großen Differenzen sehr erstaunt. Flegg (1) hat die Literatur zur Kompostbereitung für Champignons zusammengestellt und festgestellt, daß ein gut präparierter Kompost unentbehrlich für eine erfolgreiche Ernte sei. Er stellt fest, daß alle anschließenden Anbauvorgänge aus einem mageren Mist keine guten Ernten liefern könnten. An anderer Stelle wird in dieser Übersicht auf Untersuchungen von Edwards hingewiesen, der die Ertragshöhe von einem hohen Stickstoffgehalt des Komposts abhängig macht. Auch Wood (2) hält den Stickstoff gehalt für entscheidend und weist darauf hin, daß das Ziel der Anbauer ein Gehalt von 2.2% sei. Wenn diese Höhe nicht erreicht wird, sollten Zusätze^ gegeben werden.
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