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Abstract: Die grosse Bedeutung der Belüftung von Champignonkulturräumen ist in den vergangenen Jahren mehr und mehr erkannt worden. Bis heute konnte aber noch nicht geklärt werden, welche Faktoren die mit steigender Belüftung verbundenen Ertragsanstiege verursachen und weshalb in dicht verschlossenen Räumen überhaupt keine Fruchtkörper gebildet werden. In Champignonkulturräumen entstehen durch die Atmungstätigkeit des Mycels und der Fruchtkörper sowie durch die Mineralisierung des Substrates beträchtliche Mengen Kohlendioxyd. Seitdem aber Lambert (1933) festgestellt hat, dass erst Konzentrationen von mehr als 1% CO2 einen schädigenden Einfluss auf Champignonfruchtkörper ausüben, derartige Konzentrationen im normalen Anbau aber kaum auftreten können, wird dem Kohlendioxyd wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Unterstützt durch die Arbeiten von Mader (1943), Stoller (1945, 1952) und Schisler (1957) neigt man heute zu der Auffassung, dass die Lüftung in erster Linie zur Entfernung von anderen gasförmigen Stoffwechselprodukten notwendig ist.
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